Wann solltet ihr euren Hochzeitsfotografen buchen?
Wie früh ihr anfragen solltet, was die Jahreszeit damit zu tun hat und wie ihr vorgeht, damit euer Wunschfotograf noch frei ist

Nach der Verlobung fragen sich viele Paare, wann sie ihren Hochzeitsfotografen buchen sollten. Meist früher, als sie denken. Ein Fotograf kann an einem Tag nur eine Hochzeit begleiten, und wenn euer Datum schon vergeben ist, lässt sich daran nichts ändern.
Wie früh solltet ihr den Hochzeitsfotografen buchen?
Für einen Samstag zwischen Mai und September rate ich euch, etwa 12 bis 18 Monate vorher anzufragen. Für einen Freitag, einen Sonntag oder eine Hochzeit im Herbst oder Winter reichen oft auch 6 bis 9 Monate. Eine standesamtliche Trauung im kleinen Kreis unter der Woche lässt sich manchmal sogar noch wenige Wochen vorher planen.
Diese Zeiträume sind Richtwerte. Je beliebter das Datum und je gefragter der Fotograf, desto früher solltet ihr anfragen.
8 Tipps, damit es mit eurem Wunschfotografen klappt
Legt zuerst das Datum fest.
Ohne Datum kann euch kein Fotograf sagen, ob er Zeit hat. Klärt also zuerst, wann ihr heiratet, und am besten auch, wo. Wenn ihr noch zwischen mehreren Terminen schwankt, helfen euch meine 8 Tipps zum Hochzeitsdatum.
Bucht den Fotografen direkt nach der Location.
Location, Standesamt oder Trauredner und Fotograf sind meist am schnellsten ausgebucht. Sobald die Location steht, ist der Fotograf der nächste Schritt, noch vor Torte, Deko und DJ.

Fragt bei mehreren Fotografen gleichzeitig an.
Schreibt nicht erst einen Fotografen an und wartet dann tagelang. Fragt bei zwei oder drei Favoriten parallel an. So wisst ihr schnell, wer an eurem Tag frei ist, und könnt in Ruhe vergleichen.
Schaut euch ganze Hochzeiten an.
Ein Portfolio zeigt die besten Bilder. Fragt deshalb nach einer kompletten Reportage einer Hochzeit. Dort seht ihr, wie ein Fotograf mit schwierigem Licht, mit Gruppenfotos und mit den kleinen Momenten zwischendurch umgeht. Meine Reportagen findet ihr auf der Seite Hochzeitsreportage.
Lernt euch vorher kennen.
Euer Fotograf ist den ganzen Tag dabei und oft näher an euch als manche Gäste. Ob ihr euch mit ihm wohlfühlt, merkt ihr meist schon in einem kurzen Gespräch per Videocall. Welche Fragen ihr dabei stellen könnt, habe ich in 10 Fragen fürs Kennenlernen gesammelt.

Klärt das Budget früh.
Wer schon weiß, wie viel er für Fotos ausgeben möchte, kann schneller entscheiden. Was eine Hochzeitsreportage kostet und wovon der Preis abhängt, lest ihr in meinem Artikel Was kostet ein Hochzeitsfotograf in Hamburg?
Haltet die Reservierung schriftlich fest.
Ein Termin ist erst sicher, wenn es einen Vertrag gibt. Eine mündliche Zusage oder ein „Ich halte euch den Tag frei“ reicht nicht. Achtet darauf, dass im Vertrag Datum, Leistungsumfang und Lieferzeit stehen.


Gebt eurem Fotografen rechtzeitig den Ablauf.
Etwa vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit solltet ihr eurem Fotografen den Zeitplan, die Adressen und eure Wünsche für die Gruppenfotos schicken. Dann kann er sich gut vorbereiten, und ihr habt am Tag selbst den Kopf frei.
Was tun, wenn euer Wunschfotograf ausgebucht ist?
Fragt nach, ob er euch Kolleginnen oder Kollegen empfehlen kann. Viele Fotografen kennen sich untereinander und wissen, wessen Stil ähnlich ist. Wenn ihr beim Datum noch flexibel seid, lohnt sich auch die Frage, an welchen Tagen in eurem Wunschzeitraum er noch frei ist. Ein Freitag oder Sonntag ist oft eher möglich als ein Samstag.
Mein Fazit
Je früher ihr euren Hochzeitsfotografen bucht, desto größer ist die Auswahl. Für einen Sommersamstag heißt das: am besten ein gutes Jahr vorher. Legt zuerst Datum und Location fest, fragt dann bei euren Favoriten gleichzeitig an und nehmt euch Zeit für ein Kennenlernen.
Ihr habt euer Datum schon und sucht einen Hochzeitsfotografen in Hamburg oder Norddeutschland? Schreibt mir. Beim kostenlosen Kennenlernen per Videocall schauen wir, ob ich an eurem Tag Zeit habe.
Euer Jeffrey
