Hochzeitsbudget planen: So teilt ihr euer Budget auf
Wie ihr einen Rahmen festlegt, das Geld sinnvoll verteilt und unterwegs nicht den Überblick verliert

Über Geld spricht kaum jemand gern, schon gar nicht kurz nach dem Antrag. Trotzdem lohnt es sich, das Hochzeitsbudget früh zu planen. Wer weiß, wie viel er ausgeben will, kann Angebote schneller einordnen und muss später nicht bei jeder Entscheidung neu rechnen.
Erst den Rahmen, dann die Wünsche
Bevor ihr Locations anschaut oder Angebote einholt, setzt euch zusammen und legt eine Obergrenze fest. Rechnet dabei mit dem, was ihr wirklich zur Verfügung habt: eigene Ersparnisse, was ihr bis zur Hochzeit noch zurücklegen könnt und Geld, das Familie euch fest zugesagt hat. Geldgeschenke der Gäste würde ich nicht einplanen, weil ihr vorher nicht wisst, wie viel zusammenkommt.
8 Tipps für euer Hochzeitsbudget
Legt fest, was euch am wichtigsten ist.
Jedes Paar setzt andere Schwerpunkte. Den einen ist gutes Essen wichtig, den anderen die Musik oder die Fotos. Sucht euch zwei oder drei Bereiche aus, in die mehr Geld fließen darf, und spart dafür bei Dingen, die euch weniger bedeuten.
Beginnt mit der Gästezahl.
Fast alle großen Posten hängen an der Zahl eurer Gäste: Essen, Getränke, die Größe der Location, Einladungen und Deko. Zehn Gäste mehr oder weniger machen einen spürbaren Unterschied. Klärt deshalb früh, wie groß eure Feier werden soll.

Verteilt das Geld auf feste Bereiche.
Teilt euer Budget in Bereiche auf, etwa Location und Essen, Outfits, Fotograf, Musik, Blumen und Deko, Ringe und Papeterie. In vielen Ratgebern nimmt der Bereich Location, Essen und Getränke den größten Teil ein, oft rund die Hälfte. Das ist nur eine grobe Orientierung. Wichtig ist, dass jeder Bereich eine Zahl bekommt, an der ihr euch messen könnt.
Plant einen Puffer ein.
Irgendetwas wird teurer als gedacht, sei es die Anfahrt eines Dienstleisters, zusätzliche Deko oder ein Gast, der spät noch zusagt. Haltet deshalb etwa zehn Prozent des Budgets frei, die ihr erst ganz am Ende verteilt.

Vergleicht Angebote genau.
Zwei Angebote mit ähnlichem Preis können sehr Unterschiedliches enthalten. Fragt nach, was alles dabei ist: Bei der Location zum Beispiel Personal, Mobiliar und Endreinigung, beim Fotografen die Zahl der Stunden oder Programmpunkte, die Bildbearbeitung und die Lieferzeit. Was eine Hochzeitsreportage bei mir kostet, lest ihr im Artikel Was kostet ein Hochzeitsfotograf in Hamburg?
Denkt an die kleinen Posten.
Viele Kosten fallen erst auf, wenn die Rechnung kommt: Standesamtsgebühren, Trinkgelder, Gastgeschenke, Anfahrt und Übernachtung von Dienstleistern, die Brautschuhe oder das Styling am Morgen. Einzeln sind diese Beträge klein, zusammen aber nicht. Schreibt sie von Anfang an mit auf.


Behaltet die Zahlungen im Blick.
Viele Dienstleister verlangen eine Anzahlung bei der Buchung und den Rest kurz vor oder nach der Hochzeit. Notiert euch, wann welche Zahlung fällig ist. So seht ihr jederzeit, wie viel schon bezahlt ist und was noch kommt.
Sprecht offen über Unterstützung von der Familie.
Wenn Eltern oder Großeltern etwas beisteuern möchten, klärt früh, wie viel es ist und ob damit Wünsche verbunden sind. Das erspart euch später unangenehme Gespräche, etwa über die Gästeliste.
Mein Fazit
Ein Hochzeitsbudget zu planen heißt vor allem, früh ehrlich miteinander zu sein: Wie viel wollen wir ausgeben, und was ist uns dabei am wichtigsten? Wenn ihr euer Geld auf feste Bereiche verteilt, einen Puffer lasst und die Zahlungen mitschreibt, behaltet ihr den Überblick bis zum Schluss.
Ihr plant gerade eure Hochzeit in Hamburg oder Norddeutschland und wollt wissen, was eine Reportage bei mir kostet? Beim kostenlosen Kennenlernen per Videocall schauen wir gemeinsam, welches Paket zu eurem Tag und eurem Budget passt.
Euer Jeffrey
